Bioland – Die ökologische Imkerei im Überblick

Der eigene Wachskreislauf ist ein entscheidender Punkt in der „Bioland“-Imkerei. Frisches und unbelastetes Bienenwachs stellt die Grundlage für die Gewinnung von unseren hochwertigen Bienenprodukten dar. Zudem werden nur natürliche Bienenbehausungen aus heimischen Holzarten verwendet.

Ein Teil des Honigs wird beim Bienenvolk belassen und für die Überwinterung mit „Bioland“-Rübenzucker ergänzt. Das steigert nicht nur den ökologischen Landbau, sondern verbannt mit jedem Kilogramm Zucker und jedem Hektar Land weitere Pflanzenschutzmittel sowie die Gentechnik von den Äckern. Die Bienenstandplätze werden sorgfältig ausgewählt und befinden sich auf ökologisch bewirtschafteten Flächen. Denn wie schon vor vielen Tausend Jahren ergänzen sich Bienen und Pflanzen. So hat auch der „Bioland“-Landwirt einige Vorteile, wie zum Beispiel einen höheren Ertrag durch die Bestäubungsleistung der Bienen.  

Die Schädlingsbekämpfung erfolgt nur mithilfe organischer Säuren (Natursubstanzen). So werden zur Behandlung gegen die Varroa-Milbe beispielsweise Ameisensäure oder Oxalsäure eingesetzt, welche auch im Honig von Natur aus vorkommen. Außerdem werden den Bienenköniginnen keine Flügel gekürzt, um sie am Wegfliegen zu hindern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die individuelle Königinnenerneuerung, d. h. es gibt kein routinemäßiges Austauschen der Königin nach zwei Jahren.

Die Einhaltung dieser Bioland-Richtlinien wird jährlich von einer staatlich beauftragten Öko-Kontrollstelle vor Ort überprüft. 

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