Bienenwachs – Ein Naturstoff besonderer Art

Wie entsteht Bienenwachs?

Das Bienenwachs wird, wie der Name schon verrät, von Honigbienen hergestellt. Die von den Honigbienen aus Wachsdrüsen ausgeschwitzten Wachsplättchen haben ursprünglich eine weiße Farbe. Die gelbe Färbung entsteht durch die Aufnahme eines Inhaltsstoffs des Blütenpollens, nämlich des Pollenöls, das wiederum Carotin.

Welche Eigenschaften besitzt Bienenwachs?

Frisches und unbelastetes Bienenwachs hat einen wunderbaren Geruch. Ab einer Temperatur von über 45°C ist das Bienenwachs nicht mehr formstabil und ab 60°C hat es seinen Schmelzpunkt erreicht. Wenn es trocken und lichtgeschützt gelagert wird, ist Bienenwachs über Jahr haltbar. Bisher konnten über 300 einzelne Substanzen im Bienenwachs nachgewiesen werden. Es besteht aus Myricin, einem Gemisch von Estern und verschieden Säuren sowie bienenartspezifische Aromastoffe.

Verwendungsmöglichkeiten von Bienenwachs

Im Mittelalter diente Bienenwachs vor allem als Lichtquelle in Form von Bienenwachskerzen. Nach Jahrhunderten der Bienenwachsbeleuchtung ersetzten Mitte des 19. Jahrhundert die ersten Kerzen aus Paraffin die natürlichen Bienenwachskerzen.

Heute wird Bienenwachs in vielen Bereichen eingesetzt. So kommt es als natürliches Trennmittel in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz und wird außerdem zur Pflege von Holz verwendet. Die häufigste therapeutische Anwendung findet Bienenwachs in Form von Brustwickeln und als Ohrenkerzen. In der Kosmetik dient Bienenwachs als Grundstoff vieler Salben, Lippenpflegestifte und Lotionen verwendet. Jedoch wird das Bienenwachs für die Kosmetikindustrie meist gebleicht und gelangt als weißes Bienenwachs in die Produkte. Für unsere Salben verwenden wir aber ausschließlich naturbelassenes und gelbes Bienenwachs aus Allgäuer „Bioland“-Imkerei.

In folgenden Produkten enthalten: Bio-BienenwachstücherPropolis Ringelblume Bio-SalbePropolis Bergarnika Bio-Salbe, Bio Bienenwachspastillen